Schluss mit den Herausforderungen herausnehmbarer Prothesen
Wer jahrelang eine Vollprothese (einen „Gaumen“) getragen hat, kennt die täglichen Probleme nur zu gut: Die Prothese verrutscht beim Essen, die ständige Angst, dass sie sich beim Sprechen lockert, und schmerzhafte Druckstellen am Zahnfleisch. Sie müssen sich nicht länger mit diesem Komfortverlust abfinden. Bei vollständiger Zahnlosigkeit ist es heute nicht mehr nötig, den gesamten Kiefer mit Einzelimplantaten zu versorgen. Dank strategisch platzierter Implantate (4 oder 6 Stück) erhalten Sie wieder einen festsitzenden Zahnersatz.
Wie funktioniert die All-on-4 Technik? (Technische Details)
Das Prinzip beruht darauf, Implantate in einem speziellen Winkel in den Kiefer einzusetzen. Dies ist besonders in den hinteren Bereichen des Kieferknochens vorteilhaft, wo der Knochen oft bereits zurückgegangen ist. Das Verfahren ermöglicht es, auf aufwendige Vorbehandlungen wie einen „Sinuslift“ (Knochenaufbau im Oberkiefer) zu verzichten.
Die Vorteile dieser Technik auf einen Blick:
- Kosteneffizienz: Da weniger Implantate benötigt werden, sinken die Gesamtkosten der Behandlung.
- Kürzere Behandlungsdauer: Der chirurgische Eingriff ist deutlich zeitsparender.
- Zähne an einem Tag: Bei ausreichender Knochenqualität können oft noch am selben Tag provisorische, fest verschraubte Zähne eingesetzt werden. Sie verlassen die Klinik also direkt mit einem funktionstüchtigen Gebiss.
Für wen ist diese Methode geeignet?
Dieses Verfahren ist ein „Life-Changer“ für Patienten, die bereits alle Zähne verloren haben oder deren verbleibende Zähne nicht mehr erhalten werden können. Besonders für ältere Patienten bietet es den zuverlässigsten Weg, um sich endgültig von Prothesenklebern zu verabschieden und wieder mit voller Lebensqualität fest zubeißen zu können.



